Tiefer eintauchen
Deine Funktionen
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Jeder Persönlichkeitstyp arbeitet mit vier mentalen Werkzeugen, den kognitiven Funktionen. Stell sie dir wie Zahnräder in einem Motor vor. Jedes erledigt eine andere Aufgabe, und sie greifen in einer festen Reihenfolge.
Du nutzt alle vier, aber nicht gleich stark. Deine erste Funktion fühlt sich völlig natürlich an, fast mühelos. Die zweite unterstützt sie. Die dritte ist weniger verlässlich und entwickelt sich meist erst später im Leben. Die vierte ist deine Schwachstelle und oft die Quelle deines größten Stresses.
Deine Funktionen zu verstehen steckt dich nicht in eine Schublade. Es hilft dir nur zu sehen, warum manches leichtfällt und anderes sich wie Arbeit anfühlt.
Die vier Positionen
1. Dominant
Deine Führung
Die Funktion, die du ständig nutzt, fast ohne es zu merken. Sie prägt, wie du die Welt ganz natürlich siehst und Entscheidungen triffst.
2. Hilfsfunktion
Deine Stütze
Unterstützt deine dominante Funktion. Sie gleicht dich aus und springt ein, wenn deine Hauptfunktion allein nicht reicht.
3. Tertiär
Deine Seite in Entwicklung
Vorhanden, aber unzuverlässig. Sie wird mit dem Alter meist stärker und zeigt sich oft eher in entspannten Situationen.
4. Inferior
Dein blinder Fleck
Die Funktion, mit der du dich am schwersten tust. Unter Druck kann sie auf ungeschickte Weise die Kontrolle übernehmen. Mit ihr umgehen zu lernen ist ein großer Teil persönlichen Wachstums.
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